Gedichte

Zum Weltgedenktag für Sternenkinder am 14.12.2008

 

Lichter der Liebe

Es ist nicht nur eine Kerze, die da im Fenster steht,
es ist Liebe und Wärme, etwas was niemals geht.
Gleichzeitig Trauer, Verzweiflung, die so viel nimmt,
und dennoch Zuversicht und Hoffnung in ihr glimmt.

Nicht nur ein Licht, nein ein Lichtermeer erstrahlt,
eine Kette aus Kerzen durch alle Straßen gemalt.
Diese Lichter der Liebe brennen in der ganzen Welt,
erinnern an jedes Sternchen am funkelnden Sternenzelt.

2 Kommentare Anja am 5.12.08 10:31, kommentieren

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Begegnungen

An den meisten Menschen, die einem im Leben begegnen läuft man vorbei, als würde es keinen von ihnen geben.
Doch dann gibt es Menschen, da bleibt man einfach stehen
und hat das Gefühl, ihnen direkt in die Seele zu sehen.

Noch öffnet sich nicht das Herz,
viel zu groß ist die Angst vor neuem Schmerz.
Doch mit Geduld und Wärme, Liebe und Vertrauen
lässt sich diese Furcht langsam abbauen.
Tiefe Verbundenheit knüpft dann ein inneres Band
und man reicht diesem Menschen seine Hand.

Diese Begegnung verändert schließlich ein ganzes Leben
was wäre geschehen, hätte es diesen Zufall nicht gegeben?
Hielt das Schicksal nur diese Begegnung für mich bereit?
Hätte es mich je aus meinem Denken befreit?

Es gibt noch so viele offene Fragen,
eines kann ich jedoch gewiss schon sagen
Das Schicksal wird mein Leben weiter gestalten,
egal was es vor hat,
diesen Menschen werde ich immer im Herzen behalten.

Anja B.

3 Kommentare Anja am 6.11.08 14:10, kommentieren

ganz heimlich

ganz still und heimlich
hast du dich in mein herz geschlichen

ganz still und heimlich
hast du dich dort ausgebreitet

ganz still und heimlich
hast du meine seele im innersten berührt

ganz still und heimlich
bist du der wichtigste mensch
in meinem leben geworden

ich liebe dich über alles!

verfasser unbekannt

Norbert am 7.8.08 15:48, kommentieren

Das Buch des Lebens


In einer lauen Sommernacht,
begann ich es zu schreiben,
habe über mein Leben nachgedacht,
dass die Erinnerung mag bleiben.
So manche Seite vollgeschrieben,
wo sind die Jahre nur geblieben.

Das Ende ist wohl vorbestimmt,
allein das Wie ist fraglich,
ein Wort das mich gefangen nimmt,
es wird mir so behaglich.
Das schönste aller Worte, das man kennt,
das Gefühl, das man auch Liebe nennt.

So schreib ich täglich eine Seite,
sortiere die Gedanken,
auf, dass ich mich auch vorbereite,
dem Schöpfer will ich danken,
dass ich das alles erleben darf,
auch was mich aus den Bahnen warf.

Die Seiten füllen sich so schnell,
ich schreibe – schreibe bis zum Morgen
die Sonne scheint ins Fenster hell,
schreibe auch auf - die Sorgen.
Wie wird es werden – ich bin so gespannt,
die Worte fließen unaufhörlich – in diesen Lebensband.

Die letzten Seiten bleiben frei,
sie sind noch nicht geschrieben,
ich weiß es ist noch nicht vorbei,
noch ist mir Zeit verblieben.
Da plötzlich kommts aus meinem Mund,
auch Herbst hat schöne Zeiten - ist so schön bunt.


(bummi)

 

Wieder einmal Danke lieber Jürgen und ich hoffe Du hast nichts dagegen, dass ich Deine wunderschönen Gedichte in unsere Gedichteecke verschiebe, damit sie nicht in den Kommentaren verschwinden... Ja und das Buch des Lebens ist bis zur letzten Seite, bis zum letzten Wort spannend. Dir und Deinen Lieben wünsche ich noch unzählige schöne, glückliche und spannende Kapitel...

Anja am 6.8.08 14:11, kommentieren

Wenn aus Liebe Freundschaft wird

 
Unser Hoffen – das Begehren,
die Herzen können sich nicht wehren,
der Wunsch – das Sehnen, dass es bliebe,
was uns vereinen soll – die Liebe.

Doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt,
weil der Verstand das Schicksal lenkt,
wir haben es leider nicht geschafft,
doch aus der Liebe bleibt für uns die tiefe Freundschaft.

Drum will durch dieses Leben ich mit dir gehen,
die schwersten Stürme überstehen,
will sein für dich – was auch geschieht,
dein Freund – der mit dem Herzen sieht.

Und gehen sie dahin die Tage,
stehe ich dereinst vorm Himmelstor,
ich weiß was ich dem Herrn dann sage,
hatte einen Freund – wie nie zuvor.

(bummi)

 

Lieber Jürgen, ich kann einfach nur immer wieder Danke sagen, Danke für Deine Gedanken, Dein Interesse, Dein Mitfühlen und Deine Offenheit. Das alles macht es mir möglich, Dinge auch einmal von einer anderen Seite zu betrachten und vermittelt mir das Gefühl, mit meinen vielen Gedanken, nicht allein da zu stehen, das hilft mir sehr.

1 Kommentar Anja am 6.8.08 09:25, kommentieren

Kopf gegen Herz

 

Der Kopf sagt nein – das Herz sagt ja,
die Frage nun – wie entscheide ich da?
Hab ich den Mut aufs Herz zu hören,
wird der Kopf mir diesen Mut zerstören?

Nun ist das Herz mir wieder schwer,
wollte doch das Alte gar nicht mehr.
Doch war die Angst vor neuen Wegen,
viel stärker, intensiver, prägend.

Vermeintlich komme ich zur Ruh,
doch ist es Einsamkeit, was ich auch tu.
Da ist er wieder – dieser Schmerz,
bohrt sich so tief mir in mein Herz.

Ich muss mit der Entscheidung leben,
Herz - mögest du mir vergeben.
Kopf sag mir, dass sie, so, richtig ist,
weil Zweifel in mir so sehr frisst.

Vielleicht werde bereuen ich den Tag,
an dem, du Kopf, entschieden hast.
Und nicht gefragt hast nach dem Herzen,
wie es blutet – voller Schmerzen.

An dem die Kälte wieder kam,
mir ein kleines Glück und Wärme nahm.
An dem etwas zerbrochen ist,
was ich ein Leben lang vermisst.

Dann fließen Tränen zu einem Meer,
das Herz schreit – vermisse dich so sehr.
Vielleicht sagen wir uns noch einmal dann,
Die Liebe fragt nicht – sie kommt an.

(bummi)

 

Lieber Jürgen, wie machst Du das nur? Meine Gedanken in solche wunderschönen Gedichte umzuwandeln! Danke für Deine Sensibilität und Deine Gedanken.

1 Kommentar Anja am 29.7.08 16:20, kommentieren

Liebe fragt nicht – sie kommt an


So manche Nacht lag ich noch lange wach,
so viele Fragen – ich dachte lange nach.
Oh welche Zweifel, Ängste – fühl mich wie benommen,
so plötzlich ist etwas über mich gekommen.

Was mag das sein das mir die Ruhe nachts oft nimmt,
so sehr mein Denken, Handeln und auch Sehnen bestimmt.
Was mag wohl hinter all dem sein,
wieso schlaf ich dann trotzdem selig ein.

Es ist der Traum – den ich so oft geträumt,
jedoch mein „ICH“ hat sich dagegen aufgebäumt.
Frag mich so oft – was soll ich tun,
Gedanken wollen nicht mehr ruhn.

Lass ich es jemals wieder zu – dies zärtlich, heiße Gefühl,
die Angst nagt in mir – ich denke viel zu viel.
Mein zweites „ICH“ sagt – lass es zu,
ein Herz hat dich gefunden – auch deins gibt keine Ruh.

Lasst zueinander finden eure Herzen,
lasst Leute reden – lasst sie scherzen.
Soll brennen das Gefühl – in Frau und Mann,
denn Liebe fragt nicht – sie kommt an.

Bummi

 

Danke lieber Jürgen, für dieses wunderschöne Gedicht und Deine wundervolle Art zu schreiben und auch, dass Du uns so offen an Deinen Gedanken teilhaben lässt. Aber was mach ich nun, ich sitze hier in Tränen aufgelöst, denn offensichtlich hast Du diese Worte direkt aus meinem tiefsten Inneren rauskopiert...Ich würde so gerne, aber ich schaff es nicht, noch nicht...

( dieses Gedicht ist einfach zu schade um in einem Kommentar unterzugehen, ich habe mir erlaubt dies hier in unsere Gedichteecke zu verschieben )

 

1 Kommentar Anja am 25.7.08 10:55, kommentieren