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Tiffany - Here in my heart

1 Kommentar Anja verlinken 5.10.08 18:55, kommentieren



Der Sommer ist zu Ende....

...die letzten Wochen waren anstrengend, nach dem Urlaub war so viel zu tun, Stress zu Hause und wieder mal Gedankenchaos wegen Norbert, so dass ich eigentlich nicht wirklich zum in-Ruhe-Nachdenken gekommen bin.

Heute Mittag, auf dem Weg von einem Termin zurück zur Arbeit bin ich durch bunt gefärbte Wälder gefahren, ein herrlicher Herbsttag, blauer Himmel, Sonne, gut gelaunte Menschen und dennoch wurde mir mit einem mal bewusst, der Sommer ist vorbei und mich beschlich schlagartig wieder das Gefühl von Einsamkeit und Kälte. Ich zwang mich nicht traurig zu werden und ließ diesen Sommer noch einmal Revue passieren... Ein wunderschöner Sommer, voller Gefühle und Liebe und dennoch voller Gedanken und Zweifel. Doch das wichtigste für mich ist, dieser Sommer ist nicht einfach an mir vorbei gezogen, diesen Sommer habe ich gelebt und erfahren was Liebe bedeutet.

Und auch wenn der Sommer nun vorbei ist, ich gehe mit Stärke in den Herbst und hoffe, dass mich diese neu gewonne Stärke auch den Winter überstehen lässt. Es hat sich so viel geändert in mir in diesem Sommer, ich habe Menschen kennengelernt, die mir mehr gegeben haben, als alle Menschen zusammen, die ich bislang meine Freunde nannte. Dafür danke ich Euch Dani aus M., Dani aus S., Karina, Birgit, Jürgen, Paula, Bea, Steffi, Bimi.

Lieber Norbert, insbesondere Dir kann ich nicht gar nicht genug danken, für Deine Liebe, Deine Geduld, Deine Wärme, Deine Selbstlosigkeit. Ich hoffe Du kannst mir eines Tages verzeihen, dass ich nun einen anderen Weg gehe...Ich weiß nun, was es bedeutet,  jemandem bedingungslos vertrauen zu können und geliebt zu werden, eben weil man so ist wie man ist. Nach diesem Sommer wird es nicht einfach für mich, den richtigen Weg zu finden, das weiß ich, doch ganz gleich in welche Richtung er führt, dieser neue Weg, auf jeden Fall werde ich nun wieder leben... dafür Danke ich Dir unendlich.

Und wenn die Herbststürme und die eisige Kälte des Winters versuchen, mich vom Wege abzubringen, werden mir die Erinnerungen an den Sommer ins Ohr flüstern : Du schaffst das und der nächste Sommer kommt ganz bestimmt...

4 Kommentare Anja verlinken 13.10.08 15:26, kommentieren

Anja verlinken 20.10.08 22:43, kommentieren

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2 Kommentare Anja verlinken 20.10.08 22:58, kommentieren

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1 Kommentar Anja verlinken 21.10.08 08:45, kommentieren

"Ich hab Dich einen kleinen Berg lieb...

...einen halbgroßen Berg lieb und einen ganz großen Berg lieb..." Die allabendliche Antwort meines Sohnes auf mein "Ich liebe Dich bis zum Mond und zu den Sternen und dreimal um den Mond herum!" Ich könnte jeden Abend wieder dahinschmelzen wenn er mit seinen kleinen Händchen die entprechenden Bewegungen zu diesen Worten macht und mir dann noch seine weichen Gute - Nacht - Küsse auf Stirn und Mund drückt.

Noch immer, selbst nach vier Jahren, erfüllt mich das jeden Abend so voll Liebe, dass ich weinen könnte... Ja vier Jahre... ich konnte es letzten Samstag selbst nicht so richtig glauben, dass mein kleines Baby nun schon vier Jahre alt geworden ist.

Ein großer Junge, wie er selbst sagt, der durchaus seiner Mama schon mal verbietet Kosenamen in der Öffentlichkeit zu benutzen. So darf ich, mal mit den Worten meines Sohnes ausgedrückt, das Wort Knuffelbärchen "nur im Notfall benutzen ". Ihr könnt Euch vorstellen, dass es nun häufiger bei uns einen "Notfall" gibt...

Letztens habe ich mich doch tatsächlich noch getraut mit reinzugehen, als ich meinen Sohn zum Spielen zu seiner Freundin gebracht habe. Ach wie peinlich Mamas doch sein können... Nach einem mehr oder weniger diplomatischem "Mama Du kannst jetzt gehen" , habe ich ihm dann den Abschiedskuss in der Öffentlichkeit erspart...

Dabei ist es doch erst gestern gewesen, dass ich meinem Sohn, das erste mal in seine tiefbraunen Augen gesehen habe und von dem Augenblick an die Bedeutung des Wortes "bedigungslos" kannte. Gerade erst habe ich das erste mal das Wort Mama aus seinem Mund gehört und mir wurde bewusst, dass ich damit gemeint war. Gerade erst habe ich Tränen vergossen, als er den ersten Tag in denn Kindergarten ging und mich so hilflos fühlte.

Die Zeit ist so schnell verflogen und jeden Tag hat mich mein Spatzel ein bisschen glücklicher und stolzer gemacht. Er ist mein größtes Glück und ich liebe ihn... einen unendlich großen Berg und noch ein kleines bisschen mehr.

4 Kommentare Anja verlinken 30.10.08 14:58, kommentieren

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3 Kommentare Anja verlinken 30.10.08 22:54, kommentieren