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Loslassen


Einige Jahre hat sie nun gedauert,
die Zeit in der ich nur um dich getrauert.
Nun ist sie reif die Zeit
mein Herz gefüllt mit Liebe und mit Dankbarkeit
bin ich bereit dich ziehn zu lassen
ich kann es selber noch nicht fassen.
Ein letzter Hauch so leise wie der Wind
so sanft berührst du mich mein Kind.
Ein Silberstreif gen Himmel zieht
wo man dich jetzt immer sieht.
Ein Stern so strahlend und so schön
so kann ich dich mein Kind jetzt immer sehn.
Du bleibst mein Kind in meinem Herzen,
jetzt nur noch mit Liebe und nicht mehr mit Schmerzen.


(oldman)

Norbert verlinken 18.7.08 15:30, kommentieren



Du sagst

Du sagst, kein Berg ist zu hoch um ihn zu besteigen,
Kein Fluss ist zu breit zum Durchqueren.
Du sagst man braucht nur Vertrauen zu haben und
nur an das zu glauben, worum wir beten.
Dann werden wir sehen, dass es ein Morgen gibt.
Wir laden Dir all unsere Ängste auf, doch was machst Du mit Deiner Angst?

Du bist unser Netz, wenn wir ins Bodenlose fallen,
Du bist die Schulter , an der wir weinen.
Und wenn alle Hoffnung dahin ist, dann bist Du da.
Egal wie weit du fort bist, Du bist da.
Es ist ganz gleich, wer du bist
Für uns bist Du wie ein Engel

Du siehst unsere Tränen und vergisst Deine eigenen Sorgen
Und zeigst uns wieder einen schönen Tag,
Du machst uns Mut, dass der Morgen kommt
und dass es wieder Tage geben wird, an denen die Sonne heller scheint.
Wir laden Dir all unsere Ängste auf, wie Du das schaffst, werden wir nie verstehen.

Und wenn die Zeit gekommen ist, dass auch Du
Dich gegen den Sturm stemmen musst,
Dann sei gewiss, dass auch wir an Deiner Seite sind.
Egal wie weit wir fort sind, wir sind da.

Es ist ganz gleich, wer du bist
Denn für uns bist Du wie ein Engel.


1 Kommentar Anja verlinken 18.7.08 15:32, kommentieren

Ich bin wer ich sein soll….

…Wie würdest Du Dich selbst beschreiben ? Eine Frage, die ich bislang nie sonderlich gern beantwortet habe und wer mir diese Frage schon einmal gestellt hat, weiß, dass als Antwort ein ausgedehntes Schweigen folgen wird.

Ja wer bin ich? Oder muss es nicht viel mehr heißen, wer soll ich sein?

Eine abschließende Antwort auf diese Fragen habe ich noch nicht gefunden, ich denke und hoffe, dass mir dieser Blog helfen wird, mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Soweit ich denken kann, habe ich mich unwohl in den vorgezeichneten Bahnen meiner Umgebung und der Gesellschaft gefühlt, ich hatte immer wieder den Drang auszubrechen. Schon als kleines Kind war ich diejenige, die sich, natürlich für alle absolut unverständlich, mit Händen und Füßen gewehrt hat, Oma und Opa bei der Begrüßung zu küssen, weil man sie doch eigentlich nur vom Foto und jährlichen Kurzbesuchen kannte. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde mir suggeriert: „Es gehört nun mal dazu, so ist das nun mal, egal was Du möchtest oder nicht, pass Dich an!“ Und von dieser „Philosophie“, ich darf es mal so nennen, war mein bisheriges Leben geprägt.

Ich habe mir oft selbst versprochen, so wirst Du nie werden, Du wirst alles hinterfragen, nie etwas einfach so hinnehmen und wenn mich vor ein paar Monaten jemand gefragt hätte, ob mir dies gelungen sei, hätte ich mit stolzer Brust JA gesagt. Um so erschrockener, nein fassungslos bin ich nun, da ich Menschen gefunden habe, und hiermit meine ich insbesondere Norbert, die mir einen Spiegel vors Gesicht gehalten haben.

Erschrocken - weil ich nicht einmal bemerkt habe, dass ich genau das Leben führe, was mir immer von anderen vorgezeichnet wurde. Und genau das wollte ich doch nie!

Fassungslos – dass ich, ich die die Welt verändern wollte, die anders sein wollte, in der Suppe der Oberflächlichkeit der Gesellschaft versunken ist und nun im Gleichschritt mitmarschiert.

Habe ich einmal mehr den einfacheren Weg gewählt ?

Denn ANDERS sein, was heißt das überhaupt? Auf den ersten Blick bedeutet es Anerkennung, Lob, Bewunderung. Zu mir hat mal jemand gesagt und dabei Albert Einstein zitiert: Wenige sind imstande eine von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen, die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solch einer Meinung zu gelangen. Dass Du diesen Mut besitzt, dafür bewundere ich Dich.

Doch ANDERS sein bedeutet Isolation, Einsamkeit, Unverständnis, ständiges Anecken. Alles Dinge, die ein Mensch und das liegt in der Natur seines Wesens, nicht lang ertragen kann.

Und so bin ich erst am Anfang dieses Gedankenprozesses, auf der Suche nach meinem ICH, weg von dem ICH der Anderen.

1 Kommentar Anja verlinken 18.7.08 20:17, kommentieren

Hörst du mich?


Leise flüster ich, Noch spür ich Dich, sag hörst Du mich?
Laut rufe ich, Ich vermisse Dich, sag hörst Du mich?
Wütend schreie ich, Verlass mich nicht, sag hörst Du mich?
Verzweifelt weine ich, Du warst mein Licht, sag hörst du mich?
Traurig frage ich, Wo find ich Dich, sag hörst Du mich?
Zärtlich singe ich, Ich liebe Dich, sag hörst Du mich?

Ich bin ganz still, ein Hauch im Wind: Ja, Mama, ich höre Dich !



Anja verlinken 18.7.08 22:00, kommentieren

Tausend mal


Tausend mal habe ich gedacht, es darf nicht sein
Tausend mal musste ich erkennen, dass es doch so ist

Tausend mal habe ich mir gewünscht, Dich zu halten,
Tausend mal blieben meine Arme leer

Tausend mal am Tag muss ich an Dich denken,
Tausend mal zerspringt mir dabei das Herz

Tausend mal habe ich Dir in Gedanken einen Brief geschrieben
Tausend mal habe ich nicht die richtigen Worte gefunden

Tausend mal habe ich gehofft, der böse Traum ist zu Ende,
Tausend mal bin ich dann doch allein aufgewacht

Tausend mal werde ich zu den Sternen schauen
Tausend mal rufen ICH LIEBE DICH


 

Anja verlinken 18.7.08 22:02, kommentieren

Bist du noch hier?



Wer kann es mir sagen,
Bist Du noch hier?
Überall kann ich Dich spüren
Meine Erinnerungen an Dich sind noch so klar!

Wenn es ganz still ist, hör ich Dich weinen,
Sag, Kann das sein?
Schaust Du mir von da oben zu?
Oder Bist Du noch hier?


Bitte nimm mich mit dorthin, wo Du bist.
Nur für einen Augenblick!
Ich möchte Dich so gern lachen sehen,
Nur das eine Mal.

Ich weiß du bist nur einen Atemzug entfernt.

Schläfst du, wenn ich schlafe?
oder tanzt Du durch meine Träume?
Mein Herz wird Dich immer festhalten,
denn Du bist seine größte Liebe.

Ich weiß Du bist nur einen Herzschlag weit entfernt.
Oder bist Du noch hier?

1 Kommentar Anja verlinken 18.7.08 22:03, kommentieren

Bedingungslos

3 Kommentare Anja verlinken 18.7.08 22:29, kommentieren